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Festplatten Arten
Einen Unterscheidungsmerkmal ferromagnetischer Festplatten ist die Anschlussart. Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Anschlussarten: SATA, SCSI und IDE.
SATA
SATA steht für Serial Advanced Technology Attachment und ist eine neuartige Kommunikation des Mainboards mit der Festplatte. SATA-Festplatten übertragen die Daten in Serie und sind eine Weiterentwicklung der ATA bzw. IDE-Technologie. Vorteil ist, dass die Kabel für diese Technik weniger breit sind, da die Technik nur 4 Adern anstatt der vormals 80 benötigt.
Die bedeutende Neuerung ist aber die erhöhte Bandbreite mit der die Festplatten mit Daten gefüttert werden können, sofern sie die Daten intern schnell genug bearbeiten können. So hat die erste SATA Spezifikation eine Frequenz von 1,5 GigaHertz bei der sie 1,2 GigaBit, oder 150 Megabyte Daten in der Sekunde übermitteln kann. Außerdem ermöglicht SATA so genanntes Hot-Swapping, was den Anschluss des Datenträgers am laufenden Computer erlaubt.
SATA II / SATA 2 / SATA/300
In der zweiten, aktuellen Version von SATA, welches auch als SATA/300 bezeichnet wird, ist die Bandbreite doppelt so groß wie bei SATA. Des Weiteren wurde mit dieser Version NCQ – Native Command Queueing spezifiziert. NCQ ermöglicht mittels der neuen Festplattenelektronik eine intelligentere Abarbeitung der Festplattenbefehle. Die Elektronik entscheidet, in welcher Reihenfolge die Befehle abgearbeitet werden, wodurch die Datenübertragung gesteigert werden kann.
IDE
Der Vorgänger von SATA ist der DIE oder auch als PATA bezeichneter Festplattenstandard. Die erste DIE-Version startete mit einem Flachbandkabel mit 40 Adern und einer Bandbreite von 33MByte in der Sekunde. Die letzte Variante hatte 80 Anschlüsse und eine Bandbreite von 133MByte in der Sekunde.
SCSI
Neben den genannten Standards DIE und SATA gibt es den SCSI-Bus (Small Computer System Interface). Diese Spezifikation wird allgemein in Servern eingesetzt. Er ist sehr beliebt, wenn es um Raid- Arrays geht. In der Vergangenheit war grundsätzlich der aktuelle SCSI Standard etwas schneller als ATA. Die Festplatten sind im Allgemeinen auch schneller, aber dafür lauter und viel kostspieliger. Für private PCs lohnt sich dieser Anschluss seit der Einführung von SATA2 nur in Ausnahmefällen.

